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Ernst's Velotouren

  
 
 
 
 
 
Fahrradtour 2008 - 2013
Aufenthalt in Thailand
Teil 5: Vorbereitungstour Mekong I
, Sept. & Okt. 2010
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Übersichtskarte, für Details siehe Google Earth oder Garmin-File.
Profil Teil 1
Bild: Höhenprofil der Mekong-Tour Teil 1/ 1690 km, 16 Tage
THAILAND
CHIANG MAI, NAKHON SAWAN, SARABURI, ARANYA PRATHET
Ping River
Bild: Abendstimmung am Ping Fluss in der Nähe von Tak.
Provinz Tak
Bild: Auf ruhigen Strassen durch die weitläufigen Waldlandschaften in der nordthailändischen Provinz Tak.
Historical Park Kamphaeng Phet
Bild: Im "Historical Parc" von Kamphaeng Pet. Die Stadt wurde um 1360 vom König Lü-thai geründet und war lange eine Garnisonsstadt der Königreiche Sukothai und Ayutthaya. Überall um das moderne Kamphaeng Phet findet man sehenswerte archäologische Stätten.
Gewitterwolken
Bild: In der Regenzeit Thailands kann sich der Himmel innerhalb kurzer Zeit verdunkeln. Oft kommt es dabei zu sintflutartigen Regenfällen.
Landschaft
Bild: Landschaft kurz vor Nakhon Sawan, rund 260km nördlich von Bangkok.
Nakhon Sawan
Bild: Die Ortsdurchfahrt von Nakhon Sawan. Die meisten thailändischen Städte sind an Schönheit leicht zu überbieten.
Im Reisfeld
Bild: Arbeit im Reisfeld, in der Gegend von Bangkok. In den Reisfeldern um Bangkok sieht man auch tausende von Störchen - was wiederum die hohe Bevölkerungsdichte dieser Gegend erklärt.
Abendstimmung in Sing Buri
Bild: Abendstimmung in Sing Buri.
Ueberladener Pickup
Bild: Würde dies einem nur erzählt, so könnte man es wohl kaum glauben. Tatsächlich findet das aber hier in Thailand niemand ungewöhnlich. Man kommt mit dieser Überladung problemlos durch jede Verkehrskontrolle.
Lastwagenfahrer
Bild: Die beiden Fahrer eines Kleinlastwagens hielten mich kurz vor Kabinburi mit der Bitte an, mich fotografieren zu dürfen. Natürlich erfüllte ich ihren Wunsch gerne und lichtete sie dann zu ihrer Freude auch ab.
 
Veloclub von Sa Kaeo
Bild: Begeisterter Empfang durch den Veloclub von Sa Kaeo in Aranyaprathet an der kambodschanischen Grenze.
KAMBODSCHA
SISOPHON, SIEM REAP, KAMPONG CHAM, KRATIE, STUNG TRENG
Kambodscha ist aus dem Königreich Kambuja hervorgegangen, das seine Blüte vom 9. bis zum 15. Jahrhundert erlebte. Nach der Unabhängigkeit von der Kolonialmacht Frankreich im Jahre 1953 folgten jahrzehntelange Bürgerkriege, die viele Opfer unter der Bevölkerung und schwere Schäden in der Wirtschaft hinterließen. Auch der Vietnamkrieg (flächendeckende Bombardierungen der US-Army) und die Diktatur der Roten Khmer von 1975 bis 1979 (siehe unten) brachten dem Land nichts als Leid und Elend. Kambodscha konnte erst Ende der Neunzigerjahre befrieded werden und erholt sich nun langsam von den Kriegswunden.
Unterwegs nach Phnom Phen
Bild: Unterwegs in Richtung Phnom Phen, der Hauptstadt Kambodschas.
Angkor
Angkor liegt in der Region von Siem Reap in Kambodscha und bezeichnet das Zentrum des Khmer-Königreichs Kambuja (9. bis 15. Jahrhundert). Auf einer Gesamtfläche von mehr als 200 km² wurden nacheinander mehrere Hauptstädte und in deren Zentrum jeweils ein großer Haupttempel errichtet. Bis heute wurden bereits mehr als 1.000 Tempel und Heiligtümer unterschiedlicher Grösse entdeckt. Als Gründervater des Khmer-Reiches von Angkor gilt Jayavarman II. (geboren 8. Jahrhundert, verschieden 9. Jahrhundert).
Angkor Wat
Bild: Angor Wat ist die größte und bekannteste Tempelanlage in der Region. Über den eigentlichen Zweck des Bauwerks besteht bis heute keine eindeutige Klarheit. Die hinduistischen Herrscher der Khmer sahen sich als Sachwalter des Gottes unter dessen Schutz sie selbst und auch das Land standen. Meist wird die Errichtung des Angkor Wat König Suryavarman II. (ca. 1095 bis 1150) zugeschrieben.
Die gewaltigen Bauten weisen zahlreiche Schäden auf. Witterungseinflüsse, die tropische Vegetation und menschliche Zerstörungskraft, wie etwa die Plünderungen durch die Siamesen im 15. Jahrhundert, haben den Tempeln zugesetzt.
Bayon
Bild: Der Bayon ist nebst Angkor Wat die bekannteste und eindrucksvollste Tempelanlage in Angkor - berühmt vor allem wegen seiner Türme mit meterhohen aus Stein gemeißelten Gesichtern. Im späten 12. Jahrhundert begann König Jayavarman VII. (regierte von 1181 bis ca. 1219) mit dem Bau der neuen Hauptstadt des Khmer-Reiches, Angkor Thom (große Stadt). Der Bayon war ihr Zentrum.
Bayon
Bild: Buddha-Gesicht vom Bayon.
Bayon
Bild: Stadttor von Angkor Thom.
Ta Phrom
Bild: Ta Phrom ist eine Tempelanlage bestehend aus Tempel, Kloster, mehreren kleineren Gebäuden, der umgebenden Mauer mit Ecktürmen und Eingangstoren. Errichtet wurde Ta Prohm vom späten 12. bis hinein ins 13. Jahrhundert unter der Regentschaft von König Jayavarman VII.
Gebratene Taranteln
Bild: Trotz aller kulinarischen Offenheit verspüre ich kein Bedürfnis, diese landestypische Delikatesse auszuprobieren. Die beiden Frauen bieten fritierte Vogelspinnen feil ...
Die "Killing Fields" der Khmer Rouge
Zwischen 1975 und 1979, bis zum Einmarsch der vietnamesischen Armee, ermordeten die Khmer Rouge in Kambodscha rund 2 Millionen Frauen, Männer, Alte, Kinder. Nach dem Fall von Pol Pot entdeckte man im ganzen Land über 300 Exekutionsstätten, wo in einem unfassbaren Blutrausch Millionen Menschen - damals 20% der Bevölkerung - im Namen der Politik brutalstens ermordet wurden. Choeung Ek ist das bekannteste der sogenannten "Killing Fields". In einem buddhistischen Schrein sind über 9000 Totenschädel der dort abgeschlachteten Menschen zu sehen.

Unterstützt mit Waffen, Ausbildung und Logistik wurde das Horrorregime Pol Pots von mehreren westlichen Ländern, hauptsächlich von den USA, England, Deutschland. Margaret Tatcher sagte, dass es unter den Khmer Rouge sehr vernünftige Leute gäbe, die an die Regierungsmacht gehörten (Eigenschaften, die ihr offenbar nicht zu eigen waren). So schulte die englische Armee die Khmer Rouge im Umgang mit Landminen und anderen verheerenden Waffen. Noch heute kommen durch die Minen in den Reisfeldern Bauern ums Leben. 65% des Landes sind noch immer vermint! Über 2 Millionen Kambodschaner sind durch Unfälle mit Landminen verstümmelt. Und noch immer stecken in Kambodschas Böden rund 4 Millionen scharfe Minen ...
Kinderknochen
Bild: Knochen ermorderter Kinder. Wer als Intellektueller galt, es reichte lesen zu können, eine Brille zu tragen, Lehrer, Beamter oder buddhistischer Mönch zu sein, wurde von den Khmer Rouge samt Ehepartner und Kinder grausam hingerichtet. Dabei galt es Munition zu sparen. Erwachsene wurden mit Schaufeln, Äxten und Eisenstangen erschlagen. Kinder wurden gegen Bäume geschlagen, bis sie tot waren. Die Leichen wurden in Massengräber verscharrt, die noch heute zu besichtigen sind.
Bild: Im buddhistischen Schrein von Choeung Ek befinden sich rund 9'000 menschliche Totenschädel. Neben dem Schrein kann man noch die Massengräber sehen, aus denen die Leichen exhumiert wurden. Auch heute liegen noch überall auf dem Exekutions-Gelände menschliche Knochen.
Am Mekong
Volleyball am Mekong in Kampong Cham
Bild: In Kampong Cham, rund 100km nördlich von der Hauptstadt Phnom Phen, habe ich den Mekong erreicht, der hier von einer mehreren Kilometer langen Brücke überspannt wird. Ab nun fahre ich dem Strom entlang aufwärts durch Kambodscha und Laos bis nach Nordthailand.
Tropenidylle
Bild: Durch idyllische Landschaften entlang dem Mekong, kurz vor Kratie.
Landdleben in Kambodscha
Bild: Landlleben an den Ufern des Mekong. Kambodschas Bauern sind in aller Regel bitterarm. Medizinische Versorgung und Elektrizität sind für die Meisten unzugänglich.
Abendstimmung am Mekong
Bild: Abendstimmung am Mekong in Kratie.
Morgenmarkt in Kratie
Bild: Auf dem Morgenmarkt.
Dolphin watching
Bild: Etwas nördlich von Kratie kann man die bekannten Mekong-Flussdelfine beim Jagen und Spielen beobachten, die bis zu 3 Meter lang und 160 Kilogramm schwer werden. Die Tiere sind vom Aussterben bedroht.
Nord-Kambodscha
Bild: Die Landschaften in Nordkambodscha sind geprägt von Wäldern. Diese zu betreten oder gar darin zu kampieren sollte man tunlichst unterlassen, da sich darin immer noch unzählige und teils unbekannte Minenfelder befinden. Entlang der Strasse stehen Warnschilder. Viele landlose Bauern versuchen in ihrer Not in diesen minenverseuchten Landschaften zu siedeln, und so kommt es immer wieder zu tragischen und oft tödlichen Unfällen.