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Ernst's Velotouren

  
 
 
 
 
 
Fahrradtour 2008 - 2013
Aufenthalt in Thailand
Teil 1: Impressionen aus Nordthailand
, Februar 2009
Bilder: Leben wie Gott in Thailand. "Homestay" bei einem lieben Freund in Chiang Mai (www.NortherSiamExports.com)
Bild: Tempel im buddhistischen Kloster "Wat Thaton", nahe der Burmesischen Grenze (siehe auch www.wat-thaton.org).
Bild: Seerose im botanischen Garten "Sirikit" bei Chiang Mai.
Bild: Frau des Akha Bergstamms im "Night Bazar" von Chiang Rai.

Die Akha kamen aus China nach Südostasien, wo sie heute noch in Yunnan verbreitet sind.
Hauptsiedlungsgebiet sind die Bergrücken oberhalb etwa 1.000 m in Thailand (in den Provinzen Chiang Rai, Chiang Mai, Lampang, Phrae, Tak und Kamphaeng Phet). Im Jahr 2000 lebten nach einer groben Schätzung rund 50.000 Akha in etwas mehr als 300 Dörfern. Sie stammen nach allgemeiner Auffassung aus dem tibetischen Hochland, sind von dort nach Yunnan gewandert, von wo ein Teil weiter in das nördliche Birma und Laos zog, und seit Mitte des 19. Jahrhunderts auch Thailand erreichte. In vielen der abgelegenen Dörfern wird auch heute noch Opium angebaut, das insbesondere von den älteren Männern konsumiert wird. Die thailändische Regierung versucht mit Hilfsprojekten, dieses Problem einzudämmen.

Die Akha sind Anhänger einer animistischen Religion, die Ahnen- und Geisterverehrung umfasst.
Sie betrachten ihre Dörfer als von Geistern bewohnt, man betritt sie durch Zeremonialtore, die anzeigen, dass (ausser den Geistern) hier nur Menschen Zutritt haben.

Bild: Kastanienverkäuferin in Mae Sai an der Burmesischen Grenze.
Bild: Mädchen im Kinderheim des buddhistischen Klosters "Wat Don Chan" bei Chiang Mai.
Bild: Der Abt des Klosters "Wat Don Chan" mit einigen seiner Waisenkinder. Das Kloster betreut gegen 500 Kinder, bietet ihnen Unterkunft, Kleidung, Nahrung und eine Ausbildung. Die Institution funktioniert ausschliesslich auf der Basis von privaten Spenden.
Bild: Wir haben daher den Kindern ein Abendessen spendiert und es auch gleich selber geschöpft.
Bild: Dorfkinder nördlich von Mae Sot. In vielen Randgebieten Thailands ist die Landbevölkerung verarmt. Die politischen Unruhen, die Thailand zurzeit erschüttern, sind unter anderem auch darauf zurückzuführen.
Bild: In der Ruine des Hauptempels des "Historical Park" von Sukothai. Das Königreich Sukothai (1238 bis 1438) wird als das erste thäiländische Königreich betrachtet. Die Bedeutung des alten Sukhothai für die heutigen Thailänder kann gar nicht überschätzt werden. Am Beginn der Geschichte Sukhothais als Königreich standen zwei Gouverneure, Khun Bang Klang Thai und Khun Pha Mueang, die gemeinsam das Joch der Herrschaft der Khmer abwarfen. 1238 erklärten sie die Unabhängigkeit des Gebietes, gleichzeitig verweigerten sie erfolgreich die fälligen Tributzahlungen.

Die Ruinenstadt "Sukhothai Historical Park" (UNESCO Weltkulturerbe) bildet eine wichtige Touristenattraktion. Die alte Stadt war durch Erdwälle und Wassergräben von 1,8 km x 1,4 km Ausdehnung umgeben. Innerhalb und ausserhalb der alten Stadtmauern sind heute fast 200 Tempelruinen zu sehen, die ältesten stammen aus dem 13. Jahrhundert.

Bild: Im Innern des Haupttempels des Klosters "Phra Sri Rattana Mahathat Maha Worawihan" in Phitsanulok, das 1357 unter dem König Maha Thammaradscha I. von Sukhothai errichtet wurde. Das goldene Buddha-Bildnis, der Phra Buddha Tschinnarat, ist in ganz Thailand hochverehrt und zieht täglich unzählige Touristen an.
Bild: Der Tempel Wat Chong Kham in Mae Hong Son. Die kleine Stadt ist mit 1500 m ü.N.N. eine der am höchsten gelegenen in Thailand. Sie liegt inmitten einer wilden Berglandschaft mit Dschungel und Regenwald. Die abgeschiedene Lage führte dazu, dass Mae Hong Son noch bis 1973 in der Regenzeit nur per Flugzeug zu erreichen war, da sämtliche Strassen überflutet waren.
Bild: Buddhistischer Schrein auf dem Gipfel des Doi Mae On bei San Kamphaeng.
Bild: Unterwegs mit lieben Freunden.
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